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Übersicht
Wie fast jedem bekannt ist, steht “RF” in RFID für Radiofrequenz, und Funk ist alles andere als eine neue Technologie. Was dabei neu ist, ist ein wesentlich kosteneffizienteres Technologiesortiment und neue Standards um den EPC-Code (Electronic Product Code), die für zahlreiche Industriezweige entwickelt wurden.
Während RFID extrem dynamisch und flexibel ist, beruht ein typisches EPC-basiertes Programm auf die Nutzung „passiver“ Tags auf Versandpaketen und Paletten. („Passive“ Tags haben keine Batterie; „aktive“ Tags sind batteriebetrieben). Diese Tags enthalten eine verschlüsselte Nummer, die den Lieferanten der Verpackung identifiziert, ein Code, der den Inhalt der Verpackung identifiziert (Shampoo, Motoröl, usw.) und eine Seriennummer zur unverwechselbaren Identifizierung der Verpackung. Es ist wichtig, diesen letzten Punkt zu verstehen, denn dies unterscheidet sich wesentlich von dem aktuellen UPC-Barcode-System, das Hersteller und Artikel identifiziert. Tags werden häufig in einem neuartigen Etikett für Kartons integriert (herkömmliche Etiketten mit ihren zahlreichen Barcodes werden auf einen Etikettenaufkleber gedruckt, der einen RFID-Tag enthält).
Tags reichen jedoch nicht aus, um ein RFID-Programm in die Praxis umzusetzen. Drucker und Etikettiergeräte sind zur „Kommissionierung“ der Tags erforderlich (d.h. zur Programmierung des Tags mit einer unverwechselbaren Bezeichnung), und Lesegeräte werden überall dort benötigt, wo der Tag „ausgelesen“ werden muss (das „Auslesen“ erfordert die Übermittlung eines Funksignals, das den Tag aktiviert und ihn seine unverwechselbare Bezeichnung zurücksenden lässt). Lesegeräte werden üblicherweise an „Übergangsorten“ installiert, zum Beispiel am Tor eines Ladedocks oder an der Tür, die den hinteren von dem vorderen Teil eines Geschäfts trennt.
GXS hat seine Bemühungen auf den letzten wichtigen Technologiebereich gerichtet – die Softwareinfrastruktur, anhand dessen sämtliche durch RFID gesammelte Daten mit bestehenden Betriebssystemen verbunden werden. GXS unterscheidet drei Bereiche:
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RFID Middleware Infrastruktur (EPC-Netzwerk)
Im Rahmen seiner Standardisierungsbemühungen hat EPCGlobal (ein Bereich der GS1-Organisation) Experten zahlreicher Branchen an einen Tisch gebracht, um Standards für die Datenübertragung zwischen Lesegeräten, Druckern, Tags, usw., zu ermitteln. Es gibt Standards, um Tags zu erstellen, um Lesegeräten anzuweisen, Daten auszulesen (oder es nicht zu tun) und um Informationen zu "Application Level Events" (ALE) zu übermitteln. Was diese Standards verbindet, ist, dass sie neu sind, und in bestehenden Anwendungen nicht implementiert sind.
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RFID-Integration in den E-Commerce (E-Commerce-Netzwerk)
Eine wesentliche Herausforderung für neue EPC/RFID-Initiativen besteht in der Lieferung eines Geschäftswerts zur Deckung der Einführungskosten. Die Schwierigkeit dabei, ist dass der größte Nutzen durch die Mitwirkung aller Handelspartner im EPC Netzwerk erzielt wird (wenn Lesegeräte installiert sind, lesen und kommunizieren). Bis dahin besteht die beste Lösung darin, die umfangreichen aktuellen Funktionalitäten des herkömmlichen E-Commerce mit der neuen RFID-Infrastruktur zu verbinden.
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RFID-Integration mit dem GDSN
Ein fundamentales Prinzip der EPC-Vision ist, dass ein Lesegerät durch Scannen eines Tags entweder den EPC-Code erkennt, oder über eine Datenbankanfrage schnell feststellen kann, um welches Produkt es sich handelt. Tags müssen exakte Informationen enthalten (d.h. der EPC-Code stimmt mit dem Inhalt des Kartons oder der Palette überein), aber jedes System, das diesen EPC-Code verarbeitet, muss ebenfalls über die gleiche Information verfügen. Hierin besteht die Aufgabe des Global Data Synchronization Network – und ohne ihn kann der Nutzen von EPC nicht erzielt werden.
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